Khao Lak, Thailand (Tag 122 – 126)

Khao Lak ist ein Berg an der Westküste Thailands nahe der Andamanensee. Bekannter ist allerdings die gleichnamige Urlaubsregion, die sich ihm gegenüber an der Küste, etwa 60 Kilometer nördlich von Phuket befindet.

  • Transport

Preis: 100 Bath (ca. 2,80 €)

Am Busbahnhof in Phuket haben wir uns ein Ticket für den Linienbus nach Khao Lak gekauft. Die Fahrt mit dem Taxi hätte das 14fache gekostet und da der Bus in den nächsten 1 1/2 Stunden abfahren wird haben wir uns für die einheimische Variante entschieden. Die Fahrt hat zwar auch fast 3 Stunden gedauert, war aber auch ein tolles und interessantes Erlebnis.

  • Khao Sok Nationalpark 

Der Nationalpark Khao Sok ist ein Naturschutzgebiet im Süden Thailands mit dichtem, unberührtem Urwald, hoch aufragenden Karstformationen aus Kalkstein.

Preis: 300 Bath (ca. 8,45 €)

Fazit: Naja

Eine geführte Tour war uns zu teuer und somit sind wir auf eigene Faust los und das mit dem Roller. Eine Strecke hatte … km und somit waren wir … unterwegs. Die Straßen waren sehr gut und damit es nicht langweilig führte der Weg zwischendrin auch mal durch die Berge. Als erstes mussten wir die Gebühr für den Nationalpark sowie zum Parken bezahlen. Voller Vorfreude sind wir ins Informationshaus gegangen und haben direkt mal Klarheit erhalten.

Wo finden wir denn den See für die Bootsfahrt?

Den See? Der ist 67 km entfernt. Oh nein, wirklich? Und ja, ein Blick auf Googlemaps verriet uns, das wir zwar nichts falsch gefahren sind aber weitere 67 km für unseren eigentlich Plan fahren müssen.

Das schien dann mit dem Roller zwar nicht unmöglich aber entsprach nicht unseren Vorstellungen und so wurde der Plan umgeworfen, die Schuhe von Schlappen auf Sneaker gewechselt bevor es auf den Wanderpart des Parks ging. Richtig motiviert waren wir bei den 34 Grad im Schatten nicht, denn wir hatten uns auf eine gemütliche und entspannte Bootsfahrt eingestellt aber was soll’s.

Der Weg war okay abgesehen davon, dass es mal bergauf und bergab ging. So verging die Zeit und nach 2,5 km durften wir den ersten Wasserfall, oh ne doch nicht, „Pool-Lagune“ sehen. Das einzig spektakuläre waren die freilaufenden Affen, die erst harmlos aussahen und sich dann als Wasserflaschendiebe enttarnten. Soweit so, weiter ging es, wo ist denn nun der verdammte erste Wasserfall, von neun?!

Am Ende des Weges ist ein Café zu finden wo wir uns mit einem Kaltgetränk und Crêpe gestärkt haben. Ein Wasserfall würde ich das kleine Ding nun nicht betiteln aber die Füße haben wir uns trotzdem abgekühlt bevor es die 3 km wieder zurück ging.

Die ganz sportlichen können natürlich weiter und weiter gehen, und hat diese Erfahrung aber völlig ausgereicht, denn man muss ja auch alles wieder zurück gehen.

Die Fahrt zurück war dagegen wieder entspannt und verlief ohne Probleme.

  • Tsunami Memorial

Preis: 0 Bath

Bereits über 14 Jahre ist es nun her, als die furchtbare Tragödie des Tsunamis 2004 als Ausläufer auch einige Regionen von Thailand traf und somit auch Khao Lak. Die Flut ragte 2 km ins Innenland, wo ein angeschwemmtes Polizeiboot heute als Gedenkstätte gilt.

Ein sehr schlimmes Ereignis und ehrlich gesagt hatten wir uns diesen Ort anders und interessanter vorgestellt. Zu sehen war das Boot und in der hintersten Ecke zwei kleine Wände mit Informationen zu dem Unglück von damals. Es haben dort aber grad sich viele Bauarbeiten stattgefunden, die diesen Ort hoffentlich als etwas Besonderes und ehrenhaftes herstellen.

  • Strände

Der Hauptstrand „Khao Lak Beach“ lag fußläufig von unserem Hotel, daher haben wir dort auch einen Tag verbracht. Der Sandstrand war schön, das Meer war mittelklar aber sauber. Sofern das eigene Hotel nicht direkt an dem Strand liegt muss man sich erstmal einen Weg dahin von der Straße suchen, also haltet die Augen offen.

Mit dem Roller sind wir zum „Coconut Beach“ gefahren und haben ein Paradies vorgefunden. Heller Sandstrand und das Meer war klarer als klar. So lies sich die Hitze aushalten. An diesem Kilometer langen Strand gibt es nicht so viele Hotels, sondern eher kleine Restaurants oder Bars. Hier lässt es sich herrlich entspannen, sodass dies der einzige Strand war, den wir erkundet hatten. Wieso weitersuchen, wenn man sich doch wohlfühlt. Der Straße kann problemlos mit dem Roller gefahren werden.

  • Khuek Khak Tempel

Preis: 0 Bath

Wer in Thailand ist, der muss auch einen Tempel sehen und somit ging es zum Khuek Khak Tempel. Die Anlage ist klein und überschaubar aber somit kein bisschen überlaufen. Wir waren die einzigen Touristen vor Ort und konnten den schönen Tempel betrachten, welcher ziemlich bunt und die Umgebung gepflegt wirkt.

  • Unterkunft

Sri Chada Hotel

Das Familienhotel liegt im Zentrum von Khao Lak direkt an der Hauptstraße. Die Zimmer sind relativ groß aber trotz gleicher Zimmerkategorie teils doch unterschiedlich/schlechter eingerichtet. Das Highlight war für mich das Frühstücksbuffet, so eine Auswahl hab ich zuletzt vor Monaten in Deutschland gesehen. In der Umgebung ist alles was das Herz begehrt: Supermärkte, Restaurants, kleine Geschäfte und und und. Das Personal spricht leider fast kein English.

  • Restaurant-Tipps

Chonticha Khao Lak Barbeque

In diesem Restaurant gibt es „Hot Pot“ und diesen Gaumenschmaus konnte ich meinen Eltern nicht vorenthalten. Luxus = Fehlanzeige, hier wird auf Plastikstühlen gegessen, was ja immer ein gutes Zeichen ist. Ich hatte meine Eltern bereits vorgewarnt, etwas skeptische Blicke habe ich trotzdem bekommen, doch völlig unberechtigt, denn sie waren einfach nur begeistert, sodass wir sogar zwei Mal dort waren. Umgeben von quasi nur Einheimischen haben wir geschlemmt so viel wir konnten. Und mal ehrlich, wo kann man all-you-can-eat für 139 Bath (ca. 3,90 €!) p. P. essen?!

Spinach Restaurant

Das Restaurant liegt an der Hauptstraße gegenüber von unserem Hotel. Die Begrüßung vom Personal ist so herzlich, dass einem direkt ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Zur Auswahl gibt es einheimische und westliche Gerichte. Zum Nachtisch gibt es sogar ein kostenloses Früchtebuffet (Wassermelone & Ananas).

  • Schlusswort

Khao Lak hat uns gut gefallen, ist aber eher für Familien oder Paare angedacht. Partys sucht man vergeblich.

Seit Wochen habe ich mich auf diesen Ort gefreut, denn ich wollte nichts sehnlicher, als bei den Similian Inseln zu tauchen. Doch satte 190 € für zwei Tauchgänge waren es meinem Verstand dann doch nicht wert. Dann wohl erst, wenn ich mal zum Urlaub wieder komme. Naja was soll’s, aufgehoben ist nicht aufgeschrieben.

Und dann haben mein Vater und ich uns noch ein besonderes Erinnerungsstück geschaffen: ein Bambus-Tattoo. Ich bin ja bereits seit meinem ersten Bamboo-Tattoo auf Koh Tao schwer begeistert von der Technik und konnte meinen Vater damit anstecken.

Der Übeltäter war ein netter Tätowierer von „Rong Tattoo“ bei uns in der Nähe. Die Jungs haben gute Arbeit geleistet und wenn danach geht kommen wir definitiv wieder.

Nach fünf Nächten hieß es dann wieder packen und zu unserem letzten gemeinsamen Ort weiterreisen.

Bis ganz bald xoxo

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