Mui Ne, Vietnam (Tag 78 – 79)

Mui Ne ist ein Fischerort in Vietnam, der Provinz Binh Tuan ca. 220 km von Ho Chi Minh entfernt. Bekannt ist der Ort durch die Sanddünen sowie seinen Bade- und Kitesurf-Tourismus.

Mit dem Bus ging es 4 1/2 Stunden von Ho Chi Minh nach Mui Ne. Und bereits hier muss ich mein Lob an die tollen Busse aussprechen. Sogenannte „Schlafbusse“ in denen man (je kleiner man ist) fast richtig liegen kann, ich war sehr begeistert, denn so sind die Fahrten um einiges angenehmer.

Der Busfahrer hat bereits beim Einsteigen nach unserer Unterkunft gefragt und jeden an seinem Ort „rausgeschmissen“, perfekt, so waren wir direkt am Hostel und haben das Taxi gespart.

  • Weiße Sanddünen

Im Hostel wurde eine Tour für 5 US$ angeboten, die einen privaten Fahrer enthielt, Eintrittsgelder müssen separat bezahlt werden. Angefahren wurden:

  1. Weiße Sanddünen zum Sonnenaufgang- oder untergang
  2. Fairy Stream
  3. Fischerdorf
  4. Rote Sanddünen

Preis: 200.000 VND (ca. 8 €)

Um 04:45 Uhr sind wir mit einem Jeep in die Richtung der weißen Sanddünen gefahren. Wir wussten bereits, dass man für die Quads, die einen auf die Dünen hochfahren, relativ viel Geld zahlen muss. Eigentlich wollten wir den Weg laufen aber da wir nur 45 min. vor Ort für alles hatten, blieb uns doch nichts anderes übrig und der Weg wäre doch relativ weit durch den Sand gewesen. Und zugegebener Maßen hat die Quadfahrt natürlich voll Spaß gemacht.

Oben angekommen ging nach und nach die Sonne auf, ein unbeschreiblicher und wunderschöner Moment. Wie einfach es doch ist, mit solchen kleinen Dingen glücklich zu sein. Es waren natürlich Touris über Touris vor Ort aber doch hatte man eine gute freie Sicht.

  • Fairy Stream

Der Fairy Stream ist ein Fluss mit einer Schlucht.

Preis: 40.000 VND (ca. 1,40 €)

Die Schuhe mussten wir direkt im Auto lassen, bräuchten wir nicht. Und schon ging es durch das noch sehr flache Wasser entlang am Fluss. Die Anlage war sehr liebevoll angelegt und wirkte sehr gepflegt. Zwischendrin gab es Vekaufsstände für die Hungrigen. Je weiter es ging umso tiefer wurde das Wasser. Ok tief war um diese Uhrzeit bis zum Fußknöchel, später steigt das Wasser aber etwas. Und auch hier war einem wieder die Zeit im Rücken, denn ganz am Ende soll angeblich ein kleiner Wasserfall sein zu dem man am Ende durch das knietiefe Wasser gelangt. Die Landschaft an sich war einfach nur schön.

  • Fischerdorf

Es kann gut sein, dass ich nicht allzu begeistert war, da ich kein Fisch esse aber der Geruch war schon nicht ohne. Beeindruckend war der Ausblick auf die ganzen kleinen Fischerboote im Wasser, die nach und nach zurück kamen und ihre Fänge verkauften. Wer also Seafood liebt, ist hier an der richtigen Adresse. Es war interessant zu sehen, wie die Einheimischen ranstürmten, um das Beste vom Besten zu erlangen.

  • Rote Sanddünen

Der Fahrer meinte bereits, dass wir uns keine Matten zum runterrutschen der Dünen mieten sollen, da man dort abgezockt wird und am Ende immer mehr Geld verlangt wird, als abgesprochen. Wir waren eh nicht interessiert. Rauf auf die Dünen, hinsetzen und den Blick genießen, da die Müdigkeit langsam einsetzte.

Gesamtfazit:

Die weißen Sanddünen mit dem Sonnenaufgang und der Fairy Stream haben mich sehr begeistert und sich absolut zu empfehlen. Aber beim nächsten Mal würde ich mir selbst einen Roller mieten und die Sachen selbst abfahren, damit man sich die Zeit selbst einteilen kann.

Was aber wohl in Mui Ne nicht ganz einfach sein soll, da die Polizei den Touris und deren Roller auf der Schliche ist. Im Hostel wurde bereits gewarnt, dass man sich keinen Roller nehmen soll, da es dort oft Probleme gibt. Warum auch immer aber aus diesem Grund meiden viele mit dem Motorrad durch Vietnam Reisende den Ort Mui Ne.

  • Unterkunft

LongSon MuiNe Backpackerhostel

Sind wir hier richtig? Das sieht eher nach einem Resort aus. Ja waren wir. Ein Empfangsbereich in dem direkt angrenzend ein offener Lobbybereich war. Das soll ein Hostel sein? Nagut. Das einzige was daran erinnert hat waren die Mehrbettzimmer. Die Betten waren bequem, die Bäder hätten aber sauberer sein können. Die Lobby lud zum Verweilen ein, abends wurden Spiele oder Filmabende angeboten. Ein Restaurant mit guten Essen gab es ebenfalls, da weit und breit zu Fuß auch keine andere Möglichkeit gewesen wäre.

Das Hostel liegt direkt am Strand, ein Schild warnt bereits auf Sandfliegen und hohen Wellen hin. Hohe Wellen gab es wirklich, wodurch man kaum schwimmen konnte und die Sandmücken gab es leider auch. Diese fiesen Viecher, die so klein sind, dass man sie kaum sieht oder bemerkt. Am nächsten Tag folgt das böse Erwachen, Bisse über Bisse. Ich reagiere zum Glück nicht allergisch drauf aber bei Anderen sah es schon ziemlich fies aus.

Die Bisse (joa ca. 50?) juckten wie Hölle und es hörte einfach nicht auf. Da war für fünf bis sechs Tage Selbstdisziplin gefragt und das schlimme ist, dass man nicht wirklich dagegen vorbeugen kann, außer wohl Kokosöl zu verwenden, weil die Viecher kein Fett mögen. Aber wer schmiert sich damit ein, wenn man in der Sonne liegt. Also wer ein Mittel dagegen weiß, bitte her damit!

  • Schlusswort

So viel mehr als bereits geschrieben gibt es gar nicht zu berichten. Ich war zwei Nächte vor Ort, was meiner Meinung nach völlig ausreicht.

Weiter gehts.

Bis ganz bald xoxo

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