Hoi An, Vietnam (Tag 81 – 84)

Hoi An ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam, die für ihre gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Kanälen bekannt ist. Sie ist außerdem dafür bekannt, um sich Kleidungsstücke für gute Qualität und wenig Geld Maßschneidern zu lassen.

Dieses Mal war die Busfahrt zum nächsten Ort relativ lang. Von Dalat ging es um 17 Uhr 14 1/2 Stunden mit dem Schlafbus nach Hoi An und dank dem komfortablen Bus konnte man sogar relativ gut schlafen.

Tja und was soll ich sagen, so richtig kann ich gar nicht über Hoi An und deren tollen Sehenswürdigkeiten berichten, da das erste Mal seit langer Zeit das Wetter einfach nicht mitgespielt hat. Ein Regentag zwischendrin stört natürlich nicht, um einfach mal den Nachmittag faul im Bett zu liegen aber wenn es die ganze Zeit regnet ist es schon schade, wenn man dadurch Dinge nicht besichtigen kann, die ganz oben auf der Liste standen. Und da es wirklich doll geregnet hat musste ich mich damit abfinden, die bekannte Brücken, die so aussieht als würden Händen sie tragen, verzichten. Auch im Regen kann man natürlich Dinge besichtigen, die dann einfach nicht so schön wirken, aber da die Brücken in den Bergen ist, wusste ich, dass ich außer Wollen und Nebel nichts sehen werde, schade aber do ist es manchmal. Den positiven Gedanken den ich daraus dennoch ziehe, ich habe viel Geld gespart 🙂

Die Altstadt war richtig gemütlich, wo man sich direkt wohl gefühlt hat. Überall hängen Lampions, die am Abend leuchtend noch viel schöner aussehen.

Wer maßgeschneiderte Klamotten möchte ist hier am Besten aufgehoben. Ob Kleider, Hemden, Anzüge, Schuhe oder Taschen, es ist für jeden was dabei. Meinen Geldbeutel hat’s gefreut, mein Shoppingherz nicht aber ich habe mir tatsächlich nichts gekauft, denn ich habe einfach keinen Platz dafür während so einer Reise. Nächstes Mal aber!

  • Weihnachten

Etwas besonderes habe ich dennoch erlebt, weswegen mir Hoi An in Erinnerung bleiben wird: mein erstes Weihnachten, wo ich nicht Zuhause bin.

Bei dem Gedanken war ich anfangs etwas wehmütig aber doch hielt dies nicht lange an, denn ich werde noch genug weihnachtliche Feiertage mit meinen Liebsten Zuhause verbringen und so hat die Neugier gesiegt, wie woanders gefeiert wird. Gönnt man sich ein Hotelzimmer oder zelebriert den Tag mit fremden in einem Hostel. Ganz klar: man will nicht alleine sein, also ab ins Hostel, wo es jedem ähnlich geht und tatsächlich war es interessant zu erfahren, wie die Traditionen in den ganzen anderen Ländern sind.

Bei uns fängt Weihnachten quasi am 24. an, nicht so hier oder in den meisten Ländern. Der 24. war ein ganz normaler Tag und wurde nicht gefeiert. In der Nacht zum 25. wurde sich dann „Merry Christmas“ zugeworfen, sich dazu in den Armen gelegen und durchgehend Weihnachtsmusik gespielt.

Am 25. hieß es „früh“ aufstehen, da um 11 Uhr die Weihnachtsparty im Hostel begann. Das Hostel war rappelvoll, kein Wunder, 200 im Hostel eingecheckte Gäste, wow, dass muss erstmal bewältigt werden, denn wann essen schon mal alle gleichzeitig. Jeder Platz war genutzt, Essenstafeln aufgebaut und jeder fand seinen Sitzplatz für das drei Gänge Menu, welches sehr lecker war. Danach ging die Party los, untypisch für Weihnachten, typisch für ein Hostel und so hatte ich ein anderes aber doch besonderes Weihnachten am Ende der Welt.

Und da nicht allzu viel Zeit ist, ging es am 26. weiter nach Hue.

Bis ganz bald xoxo

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