Phi Phi, Thailand (Tag 48 – 51)

Koh Phi Phi ist eine Inselgruppe vor der Westküste von Süd-Thailand, bestehend aus der Hauptinsel Phi Phi Don und der kleineren unbewohnten Nebeninsel Phi Phi Le.

Von Koh Lanta bin ich mit dem Speedboot innerhalb von 45 min. nach Phi Phi gefahren. Eine Fähre fährt hier auch, dauert aber etwas länger.

Preis: 400 Bath (ca. 12 €)

Fazit: Top

Die Fähre wäre etwas günstiger gewesen aber ich wollte unbedingt mal mit dem Speedboot fahren. Mit drei Motoren verging die Zeit wie im Flug.

  • Viewpoint

Auch Phi Phi hat wie alle Inseln einen Aussichtspunkt.

Kosten: 20 Bath (ca. 0,50 €)

Fazit: Top

Vom Zentrum dauert der Aufstieg über Stufen ca. 10 Minuten. Was direkt auffällt: es wird alles sehr gepflegt und es kümmert sich jemand um den Erhalt. Das Geld wird also gut angelegt. Viewpoint 1 hat den typischen Schriftzug für Fotos, 5 min. weiter erhält man einen noch schöneren Ausblick als bei Nr. 1 und wer mag macht die klassischen Fotos auf der Plattform.

  • Blanco Boots Party

Bootstouren über Bootstouren, zu viel Auswahl von zu vielen Anbietern. Am Ende haben wir uns für die Partyvariante entschieden. Das dies natürlich nicht ganz so ein Highlight wird wie eine mit weniger alkoholische Tour war natürlich klar aber auch das muss mal sein.

Fazit: Naja

Abfahrt war gegen 13:30 Uhr. Vorher gab’s erstmal einen Shot zur Begrüßung. Also ab aufs Boot, Richtung „Monkeybeach“ und umsteigen aufs Longtailboot. Und da waren sie, die viele Affen, die an den Felsen klettern oder am Strand rumlaufen. Wichtig: die Tiere dürfen nicht gefüttert werden, da sie sonst aggressiv werden. Leider wollte die eine Männergruppe dies nicht ganz akzeptieren, meinte es gut und hatte zwei große Tüten Bananen im Gepäck. Die Affen hat’s gefreut allerdings wurden diese dann echt unverschämt. Näher ran hab ich mich dann nicht mehr getraut und wie es so sein sollte wurde dem einen das Handy geklaut.

Vorbei an den „Viking Caves„, die leider nicht betreten werden dürfen, da dort Einheimische leben ging es weiter zur „Pileh Lagoon„. Die Lagune war mein absolutes Highlight. Gelegen zwischen den Felsen, die Stille, das klare Wasser und dadurch die Schönheit. Zu erst waren wir dort Schnorcheln und hier lebt sogar noch einiges. Danach sind wir mit einem Kayak in die Lagune rein gerudert. Faszinierend. Die Lagune sieht von oben betrachtet aus wie ein Herz.

Der letzte Stop war am berühmten „Maya Bay“ oder eher bekannt unter „dort wo der Film The Beach gedreht wurde“. Der Strandabschnitt ist seit einigen Monaten für die Touristen gesperrt, damit sich die Natur erholen kann. Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich, dass dies dauerhaft so bleibt. Denn die wenigsten Menschen haben leider ein Verständnis für Natur und deren Erhalt.

Natürlich hätte ich auch gerne dort in dem Sand gestanden aber wir waren vor der Absperrung schwimmen und hatten dennoch den vollen Blick drauf. Und ja, es sieht natürlich genauso aus wie in dem Film nur schöner.

Langsam ging es während des Sonnenuntergangs wieder Richtung Hafen. Hier und da mal ein Trinkspiel, laute Musik und After Show Party in deren Bar.

  • Longtailboot

Um die Insel zu erkunden ist die beste und günstige Variante sich ein Longtailboot zu mieten. Dies geht ganz einfach irgendwo am Strand.

Preis: 250 Bath p. p. für 4 Stunden

Fazit: Top

Besser gehts nicht. Wir waren zu viert und hatten unser eigenes Boot. Als erstes ging es zum Schnorcheln zum „Nui Beach“, nach einer Stunde weiter zum „Loh Lana Bay“. Hier wurden wir für zwei Stunden abgesetzt und konnten den Teil der Insel erkunden.

  • Unterkunft

Ibiza House

Das Hostel ist direkt am Strand der Partyregion gelegen und hat einen ganz besonderen Pluspunkt: einen Pool. Vier mal in der Woche finden hier von 14-21 Uhr Poolpartys statt, welche bei einigen ausarten aber auch sehr lustig sind. Das 10er Dorm war relativ groß, das Bett bequem und klimatisiert. Mehr brauch man nicht. Die Musik der Partys hört man je nachdem wo das Zimmer ist aber ich fand dies völlig ok, es war auszuhalten. Wer Ruhe sucht sollte hier nicht hinkommen ansonsten klare Empfehlung.

  • Schlusswort

Nach Koh Tao bisher meine absolute Lieblingsinsel. Traumhaft. Mehrmals wurde mir während meiner Reise mit auf dem Weg gegeben, dass ich nicht nach Phi Phi gehen sollte, es sei dort überlaufen, Ballermann-Feeling, nur Partys und asozial. Und am Ende bewahrheitet sich immer wieder: mach dir dein eigenes Bild.

Kaum vom Speedboot gewesen, habe ich mich direkt wohl und im Inselleben angekommen gefühlt. Hier gibt es keine Autos oder Roller (nur die Polizei fährt hier einen) und somit nur Gehwege. Um von A nach B zu kommen geht man entweder zu Fuß oder fährt mit einem Longtail-„Taxiboot“. Der Tourismus ist hier ganz klar angekommen, Menschen, Shops, Restaurants, Tauchschulen überall aber dennoch hat sich dies alles gut verteilt. Lag vielleicht auch an der Jahreszeit aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es so sehr überlaufen ist.

Schade das die Insel mittlerweile einen so schlechten Ruf hat, denn das hier nur Party sei stimmt nicht. Es gibt einen Strand wo sich die Leute und nicht Pärchen unter 30 (würde ich mal behaupten) rumtreiben, dort gibt es 5 Bars die jeden Abend Strandpartys veranstalten, die Musik ist wirklich sehr laut wird aber dennoch ab 1:30 Uhr abgeschaltet. Auf dem Rest der Insel bekommt man hiervon nicht viel mit. Wer Ruhe sucht kann diese auch finden, nur in anderen Ecken. Wer eine Bar zum entspannen sucht findet diese und wer Party sucht findet diese ebenfalls. Für mich eigentlich die perfekte Mischung.

Etwas bewegendes gab es dennoch auf der Insel: das Hotel „Tsunami“. Durch Zufall sind wir dort vorbeigelaufen und erst da wird einem bewusst wo man gerade ist und was vor vielen Jahren hier passiert ist. Das Hotel ist komplett so erhalten wie es damals zerstört wurde und dient als Gedenkstätte. In der kompletten Gegend der westlichen Region sind auch Evakuierungsschilder für den Notfall aufgestellt. An dem Strandabschnitt von Loh Lana steht ebenfalls ein nicht fertiggestellt es Resort. Solche Momente berühren einen immer wieder.

Auf gehts nach Phuket. Phi Phi ich komme definitiv wieder, denn die Landschaft ist einfach nur wunderschön!

Bis ganz bald xoxo

2 Kommentare zu „Phi Phi, Thailand (Tag 48 – 51)

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